"Jedes absichtsvolle Verschweigen in der Geschichte ist unmoralisch und gefährlich."
Der Nobelpreisträger schildert in seiner großen historischen Dokumentation die Geschichte des Zusammenlebens von Russen und Juden zwischen 1795 und 1995. Beginnend mit der dritten polnischen Teilung, durch die weite Teile der ostjüdischen Bevölkerung Untertanen des Russischen Reiches wurden, beschreibt Solschenizyn in vorliegendem ersten Band ihren Weg zwischen Isolation, Verfolgung und Assimilierung und untersucht die Rolle der Juden in der russischen revolutionären Bewegung bis zum Vorabend der Februarrevolution 1917.
"Solschenizyns Revision der traditionellen Version... ein faszinierendes Buch, geschrieben mit des Autors ganzer Begeisterung und sprachlicher Erfindungsgabe..., ein starkes und aufschlussreiches Buch
Geoffrey A. Hoskins im Times Literary Supplement
"Der Autor hat mit diesem Buch einige der hartnäckigsten Stereotypen zerschlagen, welche die durch den Eisernen Vorhang isolierte Gesellschaft daran gehindert hatten, das "jüdische Problem" ruhig zu erörtern, vor allem in historischer Hinsicht."
Iswestija
"Die Blüten, die die Debatte treibt,... bestätigen, wie dringend ein solches Buch gebraucht wurde und welche Wissenslücken geschlossen werden müssen."
Die Welt
"Solschenizyn hat historische Fakten, Irritationen und Vorurteile zusammengetragen, wie sie das Zusammenleben von Russen und Juden seit jeher belasteten. ... ein löbliches Unterfangen, zumal eine solche Zusammenschau längst überfällig war."
Der Tagesspiegel
"Der Dichter wagt sich weit auf verminte Gebiete der Geschichtsschreibung."
Der Spiegel


