Briefwechsel 1916-1955

ISBN: 978-3-7844-2997-7
2005, 1. Auflage
392 Seiten
LangenMüller
Preis: 9,95 EUR

Briefwechsel 1916-1955

Mit einem Geleitwort von Bertrand Russell und einem Vorwort von Werner Heisenberg

Zum 50. Todestag von Albert Einstein am 18. April 2005

"Was der einzelne tun kann ist nur ein sauberes Beispiel geben und den Mut haben, ethische Überzeugungen in der Gesellschaft von Zynikern ernsthaft zu vertreten", so schreibt in einem der Briefe Einstein an Born. Die Einmaligkeit dieses Briefwechsels liegt darin, dass sich hier Persönlichkeit und Leben zweier großer Wissenschaftler spiegeln. Er zeigt auch ihre - nicht selten gegensätzlichen - Anschauungen zu den drängenden politischen, gesellschaftlichen und menschlichen Problemen unserer Zeit. Aktuell sind ihre Gedanken auch heute, sei es in der Debatte um technischen Fortschritt oder um die ethische Verantwortlichkeit der Naturwissenschaft. Die Briefe wurden ohne den Gedanken an eine spätere Veröffentlichung geschrieben. Zur Erläuterung fügte Max Born nachträglich jedem der 117 Briefe einen Kommentar bei und legte damit die einmalige Dokumentation einer dramatischen fachlichen Auseinandersetzung vor.

"Ein Stück Weltgeschichte und einer der bedeutsamsten Schritte der modernen Wissenschaft rollen hier in faszinierender Folge und Intensität vor dem Auge des Lesers ab."
FAZ

" Diese Briefe berichten von ihren Hoffnungen und Sorgen in Krieg und Frieden, über ihre privaten Gedanken, die sie sich über den Fortschritt ihrer Arbeit und der ihrer Kollegen machten."
Aus dem Geleitwort von Bertrand Russell

"Der Briefwechsel legt auch Zeugnis ab von einer menschlichen Haltung, die in einer Welt voll politischen Unglücks mit dem besten Willen versucht zu helfen, wo immer geholfen werden kann, und der im Grunde die Nächstenliebe wichtiger scheint als alle politischen Ideologien."
Aus dem Vorwort von Werner Heisenberg

"... Zudem sind etliche Schreiben voller funkelnder Bonmots, die sich keineswegs hinter jenen in der Korrespondenz von, sagen wir, Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze verstecken müssen."
Die Welt